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Kunsthalle Osnabrück: Crossing Lines

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Auf den spirituellen Pfaden von László Moholy-Nagys?

WHYN NOT!


 

Anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums präsentiert die Kunsthalle Osnabrück die Ausstellung Crossing Lines, deren Konzept auf einem Fund in László Moholy-Nagys künstlerischem Nachlass basiert: einem analogen Abdruck seiner Hand von 1926. Der ungarische Künstler, eine führende Figur des Bauhauses, interessierte sich unter anderem für Handlinien- und Zukunftsdeutungen. Es lässt sich also in gewisser Weise aus Moholy-Nagys Handlinien jene Zukunft ablesen, die als „Moderne“ in den 1920ern bereits die fundamentalen Fehlentwicklungen zu Tage treten ließ.

László Moholy-Nagy, Right Hand in Green, May 20th 1926 Courtesy of Hattula Moholy-Nagy

Reuven Israel, Out Of The Blue, 2016 Verkupferter Stahlstab und MDF, koloriert, 37 x 246 x 37 cm Courtesy of the artist und Shulamit Nazarian Gallery, LA Foto: Michael Underwood

 

Crossing Lines öffnet einen kuratorischen Reflexionsraum, der die Institution Bauhaus als ein Beispiel betrachtet, an dem sich die Idee der Moderne manifestierte. Dazu sind sechs zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler eingeladen, darunter Heba Y. Amin, Jakob Gautel, Olaf Holzapfel, Reuven Israel, Kostis Velonis und Jan Tichydie. Sie untersuchen die Präsenz spiritueller Elemente in der menschlichen Natur in Verbidnung mit unserem Bedürfnis, lebensweltlichen Zeichen weiterführende Bedeutungen beizumessen.

 


Kunsthalle Osnabrück

Crossing Lines
24. August bis 3. November 2019

Hasemauer 1
49074 Osnabrück
kunsthalle.osnabrueck.de

Öffnungszeiten 
Dienstag: 13 bis 18 Uhr
Mittwoch bis Freitag: 11 bis 18 Uhr
am zweiten Donnerstag im Monat: 11 bis 20 Uhr
Samstag/Sonntag: 10 bis 18 Uhr

 

 


Teaser Foto:  Heba Y. Amin, A Rectilinear Propagation of Thought, 2018
Eisen, pulverbeschichtet 197 x 142 x 8 cm – Foto-Dokumentation Courtesy of Kayhan Kaygusuz